Wie treffe ich eine gute Entscheidung - 12 Schritte I anseinerseite.de #entscheidungen #zielorientiert #jesus

Wie treffe ich eine gute Entscheidung – 12 Schritte

Im Leben gibt es tagtäglich viele Entscheidungen zu treffen. Mal sind sie schwerer, mal leichter, mal schwerwiegend, mal alltäglich. Da ist ein guter Leitfaden, der bei der Entscheidungsfindung unterstützt, sehr hilfreich. Diese Hinweise habe ich in einem Buch* zum Thema Berufung gefunden, das ich wirklich sehr weiterempfehlen kann. Die Fragen und Gedankenanregungen, die mir im Wachstum und der Reifung im Glauben weiterhelfen, möchte ich aber heute mit euch teilen.

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Bild I Kyle Glenn on Unsplash

Leitfaden für eine gute Entscheidung

Auf der Grundlage von Ignatianischen Exerzitien
  1. Entscheidungen sind unausweichlich. Wenn ich mich nicht entscheide, wird über mich entschieden.
  2. Gemeinsamkeit und Einsamkeit: In Entscheidungen sind die Menschen zu berücksichtigen, die davon betroffen sind. In der Entscheidungsfindung kann und soll die Hilfe der Mitmenschen in Anspruch genommen werden. Im Letzten aber wird jede Entscheidung nach dem eigenen Gewissensurteil zu treffen sein und muss selbst verantwortet werden.
  3. Der Kairos für eine Entscheidung: Es gibt eine optimale Zeit, aber auch die Unzeit für eine Entscheidung. Ist die Zeit noch nicht reif, kann es notwendig sein, sich für das Nicht-Entscheiden zu entscheiden und dafür Sorge zu tragen, dass sich die Entscheidungsvoraussetzungen verbessern.
  4. Jede Entscheidung ist eine Scheidung. Wenn ich das eine wähle, muss ich auf das andere verzichten, wenn ich zum einen Ja sage, muss ich zum andern Nein sagen.
  5. Sich für das Bessere entscheiden, nicht allein für das Gute – denn vieles ist gut. Die Entscheidungsfrage spitzt sich erst zu, wenn ich frage: Was ist besser?
  6. Erst im Zusammenhang mit dem übergeordneten Ziel lässt sich beurteilen, was besser ist.
  7. Den fraglichen Punkt genau bestimmen: Es ist wichtig, dass in einem Entscheidungsvorgang die Alternativen klar voneinander abgesetzt und gegeneinander abgewogen werden, und dass der fragliche Punkt genau bestimmt ist. Bleibt er diffus, ist eine saubere Entscheidung nicht möglich. Dazu bedarf es der Offenheit und der Bereitschaft für das eine oder für das andere.
  8. Sich für das Mögliche entscheiden: Das kann auch heißen, sich für das geringere Übel, für den nächsten Schritt zu entscheiden.
  9. Die Konsequenzen bedenken: Was folgt daraus für mich, für andere? Was ist zu tun, wer tut es, wenn das Entschiedene durchgeführt wird?
  10. Konkret und überprüfbar: Entscheidungen sollen konkret und ihre Auswirkungen überprüfbar sein. Es ist hilfreich, eine Erfolgskontrolle vorzusehen und einen Zeitpunkt für die Überprüfung zu bestimmen.
  11. Eine getroffene Entscheidung ist verbindlich. Es kann sein, dass neue Umstände eine neue Entscheidung nötig machen. Das soll dann eigens überprüft und festgestellt werden. Nicht hilfreich ist es, wenn Entscheidungen sich unreflektiert ändern oder in Vergessenheit geraten.
  12. Vieles ist vorentschieden. Die Frage ist, wie ich damit umgehe. Es wird für mich persönlich ergiebig, wenn ich mich bewusst dafür entscheide und es annehme.

Wie triffst du deine Entscheidungen? Und was hilft dir dabei?

Über einen Austausch mit dir würde ich mich sehr freuen. Schreib deine Gedanken in die Kommentare,  damit wir immer weiter im Glauben wachsen und mehr und mehr in der Fülle Gottes Leben können. Hier bin ich auch auf Facebook zu finden, und hier kannst du mir eine E-Mail schreiben und dich für meinen Newsletter anmelden.

Quelle:

Klenk, Dominik (Hrsg.): Berufung – Aufs Ganze gehen. BRUNNEN, 2010, S. 128-130

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