Essensplanung leicht gemacht

Essensplanung leicht gemacht - wie du durch einfache Planung dein Budget und deine Gesundheit im Blick behältst I anseinerseite.de #essensplanung #gesundleben #christlichleben

 

wie Du durch einfache Planung dein Budget und deine Gesundheit im Blick behältst

Essensplanung kann ich nicht, hab ich nie gemacht, ist bestimmt total zeitaufwendig und bringt doch  eh nichts, ich komme doch auch so klar....dachte ich bis ich geheiratet habe. Da stellte ich fest, dass ich ja jetzt nicht mehr nur für mich selbst verantwortlich bin, dass ich Dinge kochen sollte, die mehreren Personen schmecken und dass meiner Ernährung etwas Abwechslung gut tun könnte.

In meiner Studienzeit habe ich nur sehr selten nach Rezept gekocht. Ich wusste, wie ich mir meine Ernährung vorstelle, was mir wichtig ist und erstellte mir eine Einkaufsliste, auf der festgehalten wurde, wie oft ich bestimmte Grundnahrungsmittel kaufen muss, damit ein wöchentlicher Einkauf ausreicht. So hatte ich immer Salat, Obst und Gemüse im Haus und es war mir auch sehr wichtig, mich gesund zu ernähren.

Dennoch unterschied sich mein Essen nicht sehr, ich nahm einfach was ich im Kühlschrank hatte und kochte damit, meist waren dies Nudelgerichte, manchmal hatte ich auch Reis oder CousCous als Beilage, doch eine große Abwechslung bot sich nicht. Nach Rezept kochen konnte ich nur selten, denn ich plante ja nicht vor und hatte dann nicht die richtigen Zutaten im Haus.

Also entschied ich nach der Hochzeit, ab sofort nach Rezept zu kochen. Tja, das klingt einfacher als es wirklich ist. Ich fand einen Haufen schöne Rezepte, kaufte dafür ein und hatte am Ende viel zu viele unterschiedliche Zutaten, die ich nicht verbrauchen konnte.

Außerdem fehlten dann doch wieder irgendwelche Zutaten. Also rannte ich wieder los und kaufte den Rest ein, nur um mein schönes Rezept kochen zu können. Ich koche gerne und habe Freude daran, aber so verbrauchte ich unheimlich viel Zeit, die ich auch sinnvoller hätte nutzen können.

Zu einem Problem wurde das aber alles erst, als ich zu arbeiten begann. Denn jetzt hatte ich wirklich kaum noch Zeit und Kraft, die Haushaltsaufgaben zu meistern. Der Berufseinstieg war eine sehr herausfordernde Zeit für mich, wenn ich abends nach Hause kam, war ich geschafft vom Tag und völlig überfordert damit, meine eigenen Erwartungen bezüglich einer gesunden Ernährung und Lebensweise zu erfüllen.

Denn mein Wunsch war schon immer, möglichst alles selber zu kochen, zu backen und auch anzubauen. Dem konnte ich absolut nicht mehr genügen. Es dauerte aber einige Zeit, bis ich dies einsehen konnte und entschied, dass sich etwas ändern müsse und ich eine Lösung für diesen Lebensabschnitt finde, die für mich handhabbar ist.

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Ich fragte mich:

  • Wie kann ich gesund und nachhaltig kochen, ohne zu viel Geld auszugeben?

  • Gibt es Rezepte, die in meinen knappen Zeitplan passen, die lecker und gesund sind?

  • Wie kann ich mir meinen Alltag erleichtern, sodass ich nach der Arbeit genug Zeit zum Auftanken finde?

  • Wie kann ich meine Prioritäten so setzen, dass ich Gott auch mit meiner Essensplanung ehre?

Ich begann also, mich mit dem Thema zu beschäftigen und eigene Routinen und Möglichkeiten zu entwickeln, die mein Leben erleichtern. Und in dem gesamten Prozess stellte ich fest, dass ich einige wichtige Schritte schon ganz intuitiv gegangen bin. Ich fand einige Ermutigung in verschiedenen Blogs, suchte Ideen auf Pinterest und begann, alles zu einem System zu integrieren, dass mir hilft, alles unter einen Hut zu bringen.

Vorteile von Essensplanung

Ausgaben reduzieren

Gott hat uns seine Schöpfung anvertraut und hat uns den Auftrag gegeben, sie zu bewahren und zu bewirtschaften. Er möchte, dass wir mit dem, was er uns schenkt, gut und verantwortlich umgehen und dabei unser Bestes geben. Durch mein wenig vorausschauendes Denken musste ich leider oft Lebensmittel wegwerfen, die ich nicht verarbeiten konnte und verschwendete dadurch viel Geld.

Seitdem ich an meiner Essensplanung arbeite, passiert das immer seltener. Dafür bin ich dankbar und ich habe mir zum Ziel gesetzt, daran zu arbeiten und Gott so wirklich in jedem Bereich meines Lebens zu ehren. So kann ich ihm meine Dankbarkeit ausdrücken, für alles was er schenkt.

weniger Lebensmittelverschwendung

Durch gutes Vordenken verschwende ich mittlerweile automatisch weniger Lebensmittel, denn ich überlege schon im Voraus, was ich einkaufe und mit welchen Gerichten ich die Nahrungsmittel gut im Laufe der Woche verbrauchen kann. Manchmal kaufe ich größere Mengen ein und koche die doppelte Menge einer Mahlzeit. Dann kann ich am nächsten Tag ein fertiges Essen genießen, ohne viel dazu beitragen zu müssen.

weniger Fertignahrung

An vollen und anstrengenden Tagen ist der Griff zu Fertigessen einfach und bequem - und auch völlig legitim wenn du keine Kraft mehr hast! Sei gnädig mit dir!!!!!!

Ich stellte jedoch fest, dass der Griff zu Fertigessen bei mir zur Gewohnheit geworden ist. Ich griff also mehr aus Faulheit dazu  als aus wirklichem Zeitmangel. Und da ich an meinem eigenen Körper sehr schnell und deutlich merke, wenn ich mich zu ungesund ernähre (Sodbrennen, etc), musste dem Einhalt geboten werden.

Durch die Essensplanung weiß ich schon im Voraus, an welchen Tagen ich wenig Zeit zum Kochen habe und kann vorkochen oder einfache Rezepte suchen, die innerhalb von 20 Minuten auf dem Tisch stehen.

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weniger Zeitaufwand durch Vorausdenken

Seitdem ich die Essensplanungsroutine in meinen Alltag eingebaut habe, komme ich meist mit einem Einkauf pro Woche aus und verbringe viel weniger Zeit mit kochen, da ich leckere, schnelle und gesunde Gerichte gefunden habe, dir wir gerne essen. Außerdem habe ich immer Lebensmittel im Haus, aus denen ich ein schnelles Essen vorbereiten kann, wenn ich mit meiner Planung hinterher bin.

Je geübter ich mit meiner Planung werde, desto schneller habe ich auch die Rezepte für die kommende Woche herausgesucht und benötige deshalb oft nur 10-15 Minuten dafür.

mehr Abwechslung

Immer wieder kann ich jetzt neue Rezepte ausprobieren und plane mehr Abwechslung in unsere Mahlzeiten ein. Fleisch, Fisch, Gemüse, unterschiedliche Beilagen, es gibt so viel Abwechslung und so viele Möglichkeiten, schnell ein leckeres Gericht zu zaubern. Es gibt viel zu entdecken. Mein Mann freut sich sehr darüber  :)

zufriedene Esser

Da ich nun die Gerichte kenne, die wir beide gerne essen, schmeckt uns auch beiden das Essen, das ich koche. Mein Mann war noch nie ein Mäkler und hat bisher immer gerne gegessen, was ich gekocht habe, aber dadurch, dass ich nun unsere Lieblingsgerichte kenne, kann ich ihm immer wieder etwas Gutes tun und eine besondere Freude machen.

Schritte auf dem Weg zu deinem Essensplan

  1. Nimm dir Stift und Papier und frage Gott, wo der erste Schritt zur Veränderung sein soll. Wo ist derzeit die größte Baustelle in deiner Küche?

  2. Definiere erreichbare Handlungsschritte und baue sie  in deinen Wochenplan ein

  3. Erstelle eine Liste mit 30 Lieblingsrezepten deiner Familie

  4. Erstelle eine Vorlage für deine Einkaufsliste

  5. Kontrolliere deine Vorräte

  6. Lege ein Budget fest

  7. Überlege, ob du in dieser Woche Essen vorkochen oder bestimmte Anteile bereits vorbereiten kannst

  8. Schaue in deinen Kalender für die Woche an und prüfe, wie viel Zeit du an den jeweiligen Tagen zum Kochen hast

  9. Jetzt erstelle deinen Essensplan

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Immer wieder begebe ich mich bewusst neu in diesen Prozess und schaue, wo ich Dinge noch verbessern kann, oder wo ich gute Routinen vielleicht schon wieder verloren habe. Doch das ist okay, wir befinden uns alle auf einem Weg, perfekt werden wir nie und das ist auch nicht das Ziel. Das Ziel in allem ist doch die Frage, wie wir Gott mit unserem Leben am Besten ehren können.

Und an den Stellen, an denen Essensplanung dazu beiträgt, möchte ich gerne bewusst an mir arbeiten und dabei NIEMALS vergessen, dass es , die Tage, an denen alles anders kommt, die Tage, an denen ich meine Pläne nicht einhalten kann.

Denn diese Pläne geben mir Struktur für den Tag, sie sollen aber nicht Gott daran hindern, in meinem Leben zu wirken und Pläne auch mal umzuschmeißen. Das sage ich mir selbst immer wieder und bete, dass Gott mir mehr und mehr Freiheit schenkt, auch mal loszulassen.

Was ist mit dir? Fällt Essensplanung dir leicht? Hast du gute Tips, um die Planung zu erleichtern? Was ist der erste Schritt, den du angehen möchtest?

Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, was hier so passiert oder du Fragen oder Anregungen hast, kannst du mich auf instagram finden. Hier bin ich auch auf Facebook und hier kannst du mir eine E-Mail schreiben. Außerdem solltest du dich unbedingt für meinen Newsletter anmelden, damit du nichts verpasst.

 

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